Pressemitteilungen

Temporäre Verlegung von drei Stationen der LVR-Klinik Mönchengladbach in die LVR-Klinik Viersen

Haus 30 auf dem Gelände der LVR-Klinik Viersen
Haus 30 auf dem Gelände der LVR-Klinik Viersen, Foto: LVR-Klinik Viersen

Sanierungsarbeiten im historischen Gebäudeteil der LVR-Klinik Mönchengladbach

9. November 2021 | Mönchengladbach/ Viersen

Ab sofort befinden sich drei Stationen der LVR-Klinik Mönchengladbach im Haus 30 der LVR-Klinik Viersen. Aufgrund dringend erforderlicher Sanierungsarbeiten am Trinkwasserleitungssystem mussten der historische Gebäudeteil (Haus B) der LVR-Klinik Mönchengladbach Anfang November vollständig geräumt werden und 60 Betten vorrübergehend in die LVR-Klinik Viersen ausgelagert werden. „Wir sind dankbar, dass wir innerhalb des Klinikverbundes eine Bleibe gefunden haben und uns die Kolleg*innen aus Viersen unterstützen“, so Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor. Betroffen sind die Stationen BE, B1 und A2 der Abteilung „Allgemeinpsychiatrie und Suchtmedizin“ unter der Leitung von Frau Dr. Ferfers (Ärztliche Leitung) und Herrn Helgers (Pflegerische Leitung). Die Bauarbeiten werden voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern. Die gerontopsychiatrische Station B2 wird während der Bauphase im Haus A der LVR-Klinik Mönchengladbach (2. Etage) zu finden sein.

Dem Pflichtversorgungsauftrag am Standort Mönchengladbach wird die Klinik weiterhin nachkommen. Die Aufnahme der Patient*innen sowie die Einleitung der Behandlung erfolgt deshalb am Standort Mönchengladbach. Bei einer erforderlichen längerfristigen Behandlung wird bei der Weiterentwicklung der Behandlungsplanung zeitnah individuell entschieden, welche Station und welcher Standort für die Weiterbehandlung der Patient*innen am besten geeignet ist. Bei Bedarf werden die Patient*innen auf die Stationen BE, B1 und A2 auf dem Gelände der LVR-Klinik Viersen verlegt.

Auf der Station BE (30.2.) werden vorwiegend Patient*innen von 18-30 Jahren mit Erkrankungen aus dem allgemeinpsychiatrischen Spektrum wie Psychosen, affektive Störungen, Persönlichkeitsstörungen sowie sogenannte Doppeldiagnosen behandelt.
Auf der Station B1 (30.1.) werden Patient*innen mit Abhängigkeitserkrankungen behandelt. Wie die gesamte Klinik arbeitet sie nach dem Prinzip der gemeindenahen Versorgung, kooperiert mit den anderen Suchthilfeeinrichtungen in Mönchengladbach und ist Teil des sozialpsychiatrischen Versorgungskonzeptes der Stadt. Bei der Station A2 (30.4.) handelt es sich um eine allgemeinpsychiatrische Station zur mittel- und längerfristigen Behandlung von Patient*innen über 30 Jahren mit Erkrankungen wie bspw. affektive Störungen, Psychosen und Persönlichkeitsstörungen.

Aktuelle Telefonnummern der Stationen und Abteilungsleitungen:

Station BE / 30.2: 02162 96-3900
Station B1/ 30.1: 02162 96-3910
Station A2/ 30.4: 02162 96-5420
Frau Dr. Ferfers (Chefärztin und Abteilungsleitung): 02166 618-2010
Herr Helgers (Pflegerische Abteilungsleitung): 02166 618-2102

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"Offen über psychische Erkrankungen sprechen"

Schirmherrin und Sozialdezernentin Dörte Schall "gemeinsam am Tisch", Foto: Denise Brenneis

In der Woche der Seelischen Gesundheit lud der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach zum Gespräch ein

09. Oktober 2021 | Mönchengladbach

Anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit lud der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach am Samstag, 9. Oktober 2021, unter der Schirmherrschaft der Sozialdezernentin Dörte Schall, auf dem Sonnenhausplatz zum gemeinsamen Gespräch ein. Unter dem Motto „Gemeinsam am Tisch“ hatten Bürger*innen von 10-16 Uhr die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei Snacks und Getränken. Abgerundet wurde das Programm durch musikalische Begleitung durch den DJ tocadisco sowie Bastel- und Malangebote für Kinder.

Bei sommerlichem Herbstwetter besuchten zahlreiche Interessierte den Stand des GPV, um miteinander zu sprechen und sich über Hilfsangebote zu informieren. Für viele Menschen hat die Covid-19-Pandemie psychische Belastungen mit sich gebracht. Insbesondere bei Menschen, die bereits von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, haben Kontaktbeschränkungen, Isolation und Angst vor Infektion eine Überforderung bedeutet. Viele Bürger*innen zeigten sich interessiert und freuten sich darüber, dass ein persönlicher Austausch wieder möglich war.

Zahlreiche Besucher*innen trugen grüne Schleifen, die vom GPV verteilt wurden. Die grüne Schleife ist ein internationales Symbol für eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht. Die Initiative Grüne Schleife wurde vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ins Leben gerufen. Wer sie trägt, setzt ein Zeichen gegen Stigmatisierung und für Akzeptanz.

Auch Dörte Schall, Sozialdezernentin und Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach, war als Schirmherrin mit Veranstaltern und Besucher*innen im Gespräch: „Ein solcher Aktionstag ist eine gute Gelegenheit, um auf das Thema Seelische Gesundheit aufmerksam zu machen. Es ist wichtig, über psychische Erkrankungen zu sprechen und sich bei Bedarf Hilfe zu suchen. Deshalb ist es zu begrüßen, dass wir in Mönchengladbach im Gemeindepsychiatrischen Verbund so viele Anbieter haben, die Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen anbieten.“

Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach, zeigte sich erfreut über die positive Resonanz am Aktionstag Seelische Gesundheit: „Es ist schön, dass wir uns nach einer langen Zeit der pandemiebedingten Isolation wieder in der Öffentlichkeit begegnen und gemeinsam ins Gespräch kommen können. Gemeinschaft und soziale Begegnung gehören zum Zusammenleben in einer Stadt dazu und tragen zur seelischen Gesundheit bei. Ich freue mich über die gute Stimmung und das freundliche Miteinander.“

Die Woche der Seelischen Gesundheit findet vom 08.- 18.10.2021 unter dem Motto „Gemeinsam über den Berg- Seelische Gesundheit in der Familie statt“. Unter der Schirmherrschaft vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn finden bundesweit -sowohl digital als auch in Präsenz -zahlreiche Veranstaltungen statt, die über Präventions- und Therapieangebote aufklären. Weitere Informationen gibt es unter www.seelischegesundheit.net

Der »Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach« ist ein Zusammenschluss von 20 Organisationen zur Behandlung und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Das Behandlungs- und Versorgungsangebot des GPV MG umfasst neben Hilfen in der akuten Erkrankungsphase und für Menschen, bei denen sich eine Behinderung in Folge der Erkrankung eingestellt hat, auch Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die Verbundpartner verfolgen das Ziel, gemeinsam und unter Beteiligung von Nutzer*innen die bedarfsgerechte Behandlung, Rehabilitation und Versorgung der oben genannten Zielgruppe in Mönchengladbach sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.gpv-mg.de .

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"Gemeinsam über den Berg"

Eine grüne Schleife liegt auf dem Bürgersteig. Im Hintergrund ist der Sonnenhausplatz in Mönchengladbach zu sehen.
Eine Grüne Schleife vor dem Sonnenhausplatz Mönchengladbach: Die Grüne Schleife ist ein internationales Symbol für eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht. Die Initiative Grüne Schleife wurde vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ins Leben gerufen. Foto: Denise Brenneis, Verein für die Rehabilitation psychisch Kranker e.V. Mönchengladbach

In der Woche der Seelischen Gesundheit lädt der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach zum gemeinsamen Gespräch ein
05. Oktober 2021

Anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit lädt der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach (GPV-MG) am Samstag, 9. Oktober 2021 unter der Schirmherrschaft der Mönchengladbacher Dezernentin für Gesundheit und Soziales, Frau Dörte Schall, zum Gespräch auf den Sonnenhausplatz ein. Unter dem Motto „Gemeinsam am Tisch“ haben Bürger*innen von 10-16 Uhr die Möglichkeit zum Austausch bei Snacks und Getränken.

Im Zentrum steht die Frage, welche psychischen Belastungen die Pandemie mit sich gebracht hat und welche Präventions- und Hilfsangebote es gibt. Ein Thema, das aktuell für uns alle von Interesse ist − insbesondere aber für Menschen, die bereits mit psychischen Erkrankungen oder einer Suchtproblematik konfrontiert sind. Welche Auswirkungen hatten Homeoffice, Homeschooling und Kontaktbeschränkungen auf die seelische Gesundheit und wie haben Familien die Herausforderungen im Lockdown erlebt? Am Samstag haben Bürger*innen die Gelegenheit, mit Nachbarn und Fachleuten über diese Themen zu sprechen und Informationen über Anlaufstellen und Unterstützungsmöglichkeiten zu erhalten.

Mit Hilfe der sogenannten „Rauschbrille“ können Besucher*innen spielerisch erleben, wie Alkohol unsere Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit beeinflusst. Bei der Aktion „Ich-Denkmal“ können sich Interessierte selbst auf ein Podest stellen und somit Selbstbewusstsein und Selbstwertschätzung stärken. Abgerundet wird das Programm auf dem Sonnenhausplatz durch die musikalische Begleitung durch DJ tocadisco sowie Bastel- und Malangebote für Kinder.

Später, um 18 Uhr, zeigt das Kino Haus Zoar kostenfrei den Film „Alkohol- der globale Rausch“ (2019). Im Dokumentarfilm geht Regisseur Andreas Pichler der Frage nach, wie Alkohol wirkt, warum wir überhaupt Alkohol trinken und welche Rolle Politik, Industrie und Gesellschafft hierbei haben. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Austausch mit Betroffenen und Fachleuten.

Die Woche der Seelischen Gesundheit findet bundesweit vom 08.-18. Oktober 2021 unter dem Motto „Gemeinsam über den Berg- Seelische Gesundheit in der Familie statt“. Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn finden ꟷ sowohl digital als auch in Präsenz ꟷ zahlreiche Veranstaltungen statt. Weitere Informationen und Programmhinweise gibt es unter www.seelischegesundheit.net

Der »Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach« ist ein Zusammenschluss der LVR-Klinik Mönchengladbach mit mittlerweile 19 Organisationen zur Behandlung und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Das Behandlungs- und Versorgungsangebot des GPV MG umfasst neben Hilfen in der akuten Erkrankungsphase und für Menschen, bei denen sich eine Behinderung in Folge der Erkrankung eingestellt hat, auch Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die Verbundpartner verfolgen das Ziel, gemeinsam und unter Beteiligung von Nutzer*innen die bedarfsgerechte Behandlung, Rehabilitation und Versorgung der oben genannten Zielgruppe in Mönchengladbach sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.gpv-mg.de .

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„Neue Chefärztin und stellvertretende Ärztliche Direktorin für die LVR-Klinik Mönchengladbach

Dr. Silvia Schöller (ehemalige Chefärztin und stellv. Ärztliche Direktorin), Thomas Helgers (Pflegedienstleitung Abteilung Allgemeinpsychiatrie und Suchtmedizin und stellv. Pflegedirektor), Dr. Anja Ferfers (neue Chefärztin und stellv. Ärztliche Direktorin), Jochen Möller (Pflegedirektor), Dr. Stephan Rinckens (Ärztlicher Direktor)
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v.l.n.r.: Dr. Silvia Schöller (ehemalige Chefärztin und stellv. Ärztliche Direktorin), Thomas Helgers (Pflegedienstleitung Abteilung Allgemeinpsychiatrie und Suchtmedizin und stellv. Pflegedirektor), Dr. Anja Ferfers (neue Chefärztin und stellv. Ärztliche Direktorin), Jochen Möller (Pflegedirektor), Dr. Stephan Rinckens (Ärztlicher Direktor);

Dr. Anja Ferfers tritt die Nachfolge von Dr. Silvia Schöller an
14. September 2021 | LVR-Klinik Mönchengladbach

Dr. Anja Ferfers ist neue Chefärztin der Abteilung Allgemeinpsychiatrie und Suchtmedizin und die neue stellvertretende Ärztliche Direktorin der LVR-Klinik Mönchengladbach. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Silvia Schöller an, welche nach langjährigem großen Engagement in die Altersteilzeit eintritt, der Klinik jedoch weiterhin als Fachärztin erhalten bleibt.

Frau Dr. Schöller, die 1994 als Oberärztin in der Klinik begonnen hatte, war seit 2002 als Chefärztin und stellvertretende Ärztliche Direktorin tätig: „Ich durfte häufig erfahren, dass meine Arbeit mit betroffenen Personen positive Veränderungen in deren Leben in Gang gesetzt hat und ihnen zu neuer Lebensqualität verholfen hat“, so Dr. Silvia Schöller. „Das Erleben, dass Menschen sich wieder auf ihren Weg begeben können und zuversichtlich und mutig ihr Leben wieder in die Hand nehmen, hat mich immer in meiner Arbeit sehr motiviert. Ich bedanke mich bei allen Menschen, denen ich während meiner langjährigen Tätigkeit begegnen durfte, mit denen ich zusammenarbeiten durfte und die mich begleitet haben.“

Dr. Anja Ferfers ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und promovierte an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie von 1996 bis 2001 in der LVR-Klink Köln (damals Rheinische Kliniken Köln) und in der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik Ahrweiler. Nach einer kurzen Elternpause war sie ab 2002 fast 20 Jahre als leitende Oberärztin der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen, Psychiatrie und Psychotherapie in der LVR-Klinik Köln tätig. Dr. Anja Ferfers pendelt aktuell zwischen ihrer Wohnung in Köln, wo auch ihr Partner lebt, und einem kleinen Appartement in Rheydt. Ihr inzwischen zwanzigjähriger Sohn lebt und studiert in Kiel.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und wünsche mir, gemeinsam mit allen Mitarbeitenden der LVR-Klinik einen Beitrag zur psychischen Gesundheit der Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger leisten zu können.“, so Dr. Anja Ferfers.

„Attraktivste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2021“

Nina König von der ZEQ überreicht dem Vorstand der Klinik das Zertifikat
v.l.n.r.: Jochen Möller (Pflegedirektor), Nina König (ZEQ), Dorothee Enbergs (Kaufmännische Direktorin), Dr. Stephan Rinckens (Ärztlicher Direktor)

LVR-Klinik Mönchengladbach erhält Auszeichnung

15. Juli 2021 | LVR-Klinik Mönchengladbach

Die LVR-Klinik Mönchengladbach zählt laut der Unternehmensberatung ZEQ zu den attraktivsten Arbeitgebern im Gesundheitswesen. Am 21.06.2021 nahm der Vorstand der LVR-Klinik Mönchengladbach den Silberaward „Attraktivste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ entgegen. Vom 1.2. bis zum 15.3.2021 hatte eine LVR-weite Befragung aller Mitarbeitenden stattgefunden. Die Auswertung übernahm die ZEQ.

Mit einer Rücklaufquote von 60% lag die Klinik deutlich über dem Mindestwert von 40%, der Voraussetzung für die Auszeichnung ist. Der Mittelwert für alle Fragen aus dem ZEQ-Index für Arbeitgeberattraktivität betrug 1,97 und überstieg somit den Mindestwert von 2,3, der für die Auszeichnung erreicht werden muss. Ein besonders hoher Wert wurde unter anderem im Bereich Fort- und Weiterbildungen erreicht.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung der ZEQ. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden ist uns besonders wichtig. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass wir sowohl die Qualität der Behandlung für unsere Patient*innen als auch die Qualität der Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter*innen kontinuierlich verbessern“, äußerte sich Dorothee Enbergs, Kaufmännische Direktorin der LVR-Klinik Mönchengladbach.

Die LVR-Klinik Mönchengladbach ist ein Behandlungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie und übernimmt die psychiatrische Pflichtversorgung für die gesamte Stadt Mönchengladbach. Mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört sie zum Klinikverbund des Landschaftsverbands Rheinland und ist Mitglied im Gemeindepsychiatrischen Verbund Mönchengladbach. Zum Behandlungsangebot der Klinik zählen 236 teil- und vollstationäre Plätze sowie eine Institutsambulanz und ein Wohnverbund mit 45 Plätzen.

„Ein Förderer der Begegnungsfähigkeit“: zum 80. Geburtstag von Dr. Ralf Seidel

Die LVR-Klinik Mönchengladbach gratuliert ihrem ehemaligen Ärztlichen Direktor zu seinem 80. Geburtstag.

16. Februar 2021 | LVR-Klinik Mönchengladbach

Viele Jahre engagierte sich Dr. Ralf Seidel für die Gemeindepsychiatrie in Mönchengladbach. Durch Toleranz und Menschlichkeit machte er sich als Kulturförderer und Vermittler von Gegensätzen verdient.

Seit Gründung der damaligen Rheinischen Landesklinik 1972 unterstützte Seidel Dr. Alexander Veltin im Aufbau gemeindepsychiatrischer Strukturen. Von 1984-2006 übernahm er das Amt des Ärztlichen Direktors. „Seiner Offenheit und Achtung gegenüber anderen sowie seinem Talent, die Begegnungsfähigkeit zwischen den Menschen zu fördern, verdanken wir es, dass sich unsere Kooperationsstrukturen in der Stadt noch heute als so tragfähig erweisen,“ äußert sich Seidels Nachfolger Dr. Stephan Rinckens.

Auch außerhalb der Psychiatrie setzte sich Seidel für gegenseitige Verständigung ein: Er unterstütze den „Arbeitskreis zur Erforschung der NS-Euthanasie und Zwangssterilisation“ und machte auf die Rolle der Psychiatrie im Nationalsozialismus aufmerksam. Durch die Gründung der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Seelische Gesundheit“ förderte er die gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte und damit die Begegnung zwischen den Ländern.

Seidels Auseinandersetzung mit dem jüdischen Philosophen Hans Jonas, der in Mönchengladbach geboren wurde und in der NS-Zeit emigrierte, gab den Anstoß für die Aussöhnung des Philosophen mit seiner Heimatstadt. 1996 gründete Seidel die Hans-Jonas-Gesellschaft und veranlasste die Errichtung eines Hans-Jonas-Denkmals.

Nicht zuletzt belegt Seidels Einsatz im Vorstand des Museumsvereins Abteiberg sein vielfältiges kulturelles Engagement.

2013 wurde Dr. Seidel mit dem Bundesverdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet.

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LVR-Klinik Mönchengladbach sucht „Pflegeheld*innen“

LVR-Klinik Mönchengladbach macht mit Bannerwerbung, virtueller Karrieremesse und Recruitingfilm auf Jobs in der Pflege aufmerksam.

26. Januar 2021 | LVR-Klinik Mönchengladbach

Mit einer Bannerwall an der Heinrich-Pesch-Straße vor dem Haus H sowie einem großformatigen Banner an der Fassade des Tagesklinischen Zentrums in der Gartenstraße 72 wirbt die LVR-Klinik Mönchengladbach um neue Pflegekräfte. Die Banner, welche einen „Pflegehelden“ mit Maske und Umhang zeigen, machen auf attraktive Karrierechancen im Pflegebereich aufmerksam.

Am 2. und 3. Februar 2021 beteiligt sich die LVR-Klinik Mönchengladbach außerdem an der virtuellen Karrieremesse „LIKEPsychiatrie“. Das digitale Live-Fach und Karriere- Event findet an beiden Tagen jeweils von 9.30 bis 17.00 Uhr statt. Interessierte können sich kostenlos und bequem von Zuhause aus über freie Stellen in der Pflege und im ärztlichen Bereich informieren, Fachvorträge anschauen und Fragen in Live-Chats stellen. Die Teilnahme ist problemlos sowohl mit Rechnern und Laptops als auch mit Smartphones und Tablets möglich. Neben der LVR-Klinik Mönchengladbach sind acht weitere psychiatrische Kliniken aus dem Klinikverbund des Landschaftsverbandes Rheinland sowie Kliniken der Verbände kbo und Vitos vertreten. Eine kostenlose Registrierung für die Karrieremesse ist bereits jetzt unter www.like-psychiatrie.de möglich. „Gerade in Pandemiezeiten ist eine virtuelle Karrieremesse eine zeitgemäße und sinnvolle Möglichkeit, um unsere Klinik als Arbeitgeber vorzustellen“, äußert sich Jochen Möller, Pflegedirektor der LVR-Klinik Mönchengladbach.

Wer schon vor der Messe erste Eindrücke der LVR-Klinik Mönchengladbach und Infos zu Karrierechancen in der psychiatrischen Pflege bekommen möchte, kann sich den neuen Recruitingfilm für Pflegekräfte der Klinik ansehen. Dieser ist auf der Internetseite der Klinik unter www.klinik-moenchengladbach.lvr.de unter „Ausbildung“ sowie unter folgendem Link auf youtube zu sehen. „Der Film macht deutlich, dass wir ein tolles Team haben, das eng interdisziplinär zusammenarbeitet und dass wir unsere Mitarbeitenden wertschätzen und fördern,“ so Jochen Möller. Er zeige aber auch, warum Psychiatrie als Arbeitsfeld für Pflegekräfte attraktiv sei. „Viele Pflegekräfte wünschen sich, Zeit für Gespräche mit Patient*innen zu haben und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Während dies im somatischen Bereichen aufgrund von Zeit- und Personalmangel kaum noch möglich ist, sind Beziehungsarbeit und ein enger Austausch mit Patient*innen in der Psychiatrie nicht nur möglich, sondern sogar notwendig.“ Dies sei für viele Pflegekräfte äußerst erfüllend und motivierend.

Die LVR-Klinik Mönchengladbach ist ein Behandlungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie und übernimmt die psychiatrische Pflichtversorgung für die gesamte Stadt Mönchengladbach. Mit rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört sie zum Klinikverbund des Landschaftsverbands Rheinland und ist Mitglied im Gemeindepsychiatrischen Verbund Mönchengladbach. Zum Behandlungsangebot der Klinik zählen 236 teil- und vollstationäre Plätze sowie eine Institutsambulanz und ein Wohnverbund mit 45 Plätzen.