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Pressemitteilungen

13. Januar 2020

Menschen mit Demenz begleiten – LVR-Klinik Mönchengladbach bietet Beratung und Schulung für Angehörige

Wenn ein Familienmitglied psychisch erkrankt, ergeben sich für die Angehörigen zahlreiche Fragen und neue Herausforderungen. Oftmals ist es schwierig, den veränderten Alltag ohne professionelle Unterstützung zu meistern. Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen sind dabei besonders stark belastet.

Seit dem Jahr 2013 hat sich die LVR-Klinik Mönchengladbach dem Modellprojekt „Familiale Pflege“ angeschlossen, das durch die Universität Bielefeld und die AOK Rheinland/Hamburg initiiert wurde. Ziel ist es, Angehörige für die Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Familienmitglieder zu qualifizieren, indem kostenfreie Beratungs- und Schulungsangebote zur Verfügung gestellt wer-den.

In der LVR-Klinik Mönchengladbach vermitteln spezielle Pflegetrainerinnen und -trainer Wissen rund um die Erkrankung und geben praktische Tipps für den Alltag, um diese herausfordernde Aufgabe besser zu bewältigen und die Belastung der Angehörigen zu reduzieren.

Die Pflegekurse zum Thema „Demenz“ finden jeweils von 17:00 bis 20:30 Uhr in den Räumlichkeiten der LVR-Klinik Mönchengladbach auf der Heinrich-Pesch-Straße 39-41 statt, und zwar am 30. Januar, 6. Februar und am 13. Februar 2020.

Am 27. Februar 2020 findet außerdem von 17 bis 19:15 Uhr ein Gesprächskreis zum Thema statt.

Für die Anmeldung und genauere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Pflegetrainerin, Frau Kyra Jansen, unter der Telefonnummer 01522 2500467. Ebenso ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail möglich unter: KyraVanessa.Jansen@lvr.de.

Weitere Informationen zur LVR-Klinik Mönchengladbach finden Sie hier auf unserer Website.

Für weitere Informationen steht Ihnen Stephanie Kelle unter 02166 618-2012 oder Stephanie.Kelle@lvr.de gerne zur Verfügung.

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17. Januar 2020

LVR-Fokustagung 2020: Aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie der Depression
Presse-Einladung zur Fokustagung am 23. Januar um 9.30 Uhr in der LVR-Klinik Mönchengladbach

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentungen aufgrund psychischer Erkrankungen haben in den letzten Jahren in Deutschland deutlich zugenommen. Grund genug, dass die Fokustagung des LVR-Klinikverbund und Verbund heilpädagogischer Hilfen in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf Menschen mit Depressionen richtet. Sie stellt Aspekte der Prävention, Diagnostik und Therapie vom Kindes- bis ins Seniorenalter vor. Es werden klassische, aber auch neue, innovative Therapiemöglichkeiten gezeigt.

Zur Fokustagung laden wir Sie herzlich ein:
am Donnerstag, 23. Januar 2020, um 9.30 Uhr,
LVR-Klinik Mönchengladbach, Mehrzweckhalle - Haus G
Heinrich-Pesch-Str. 39-41, 41239 Mönchengladbach.

Für die Teilnahme an der Fokustagung bitten wir um Ihre Anmeldung bis möglichst zum 20. Januar 2020 per Mail mariessa.radermacher@lvr.de (Medium, Anzahl Personen, Kontakt, ggf. Wunsch des Interviewpartners).

Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Vermittlung von Gesprächspartnerinnen und -partnern vor und während der Fokustagung.

Das Programm ist unter diesem Link einsehbar.

Ihre Ansprechpartnerin für redaktionelle Rückfragen:
Mariessa Radermacher LVR-Fachbereich Kommunikation
Telefon 0221 809-7764
Mariessa.radermacher@lvr.de

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24. Januar 2020

Referent*innen und Klinikvorstand bei der LVR-Fokustagung 2020
Foto: (v.l.n.r.) Dr. Stephan Rinckens, Jochen Möller, Dr. Thomas Schläpfer, Dr. Tom Bschor, Dr. Claus Normann, Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Dorothee Enbergs, Dr. Gouzoulis-Mayfrank, Dr Rüdiger Noelle, Dr. Malek Bajbouj, Dr. Birgit Janssen, Dr Dieter Schoepf Copyright: Guido Schiefer/ LVR

LVR-Fokustagung 2020: Aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie der Depression

LVR-Fokustagung nimmt Depression in allen Lebensabschnitten in den Blick / Referentinnen und Referenten stellen innovative Behandlungsformen vor

Mönchengladbach. 24. Januar 2020. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betreffen alle Altersgruppen. Viele Betroffene suchen trotz großen Leidensdrucks keine Hilfe, obwohl wirksame Behandlungsverfahren zur Verfügung stehen. Der LVR-Klinikverbund sowie das Institut für Versorgungsforschung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) haben den Schwerpunkt der gestrigen Fokustagung auf Affektive Störungen im Bereich der Depression gelegt. Die Vorträge widmeten sich der Prävention, der Diagnostik und der pharmakologischen sowie psychotherapeutischen Therapie.

Elf renommierte Fachleute stellten ebenso klassische wie auch innovative Therapieansätze vor. Neben der Betrachtung der Ätiologie, Diagnostik und Prävention wurde der aktuelle Stand der Wissenschaft für die wichtigsten Therapiebausteine dargestellt: Psychotherapie und Psychopharmakotherapie. Ergänzt wurde das Themenspektrum durch Vorträge zur Depression im Kindes- und Jugendalter sowie im höheren Lebensalter. Ein Vortrag widmete sich daher speziell der Pflege von älteren Personen, die an einer Depression leiden.

Professorin Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, Ärztliche Direktorin LVR-Klinik Köln und Direktorin des LVR-Instituts für Versorgungsforschung: „Eine Depression kann jeden von uns treffen und in jedem Alter auftreten. Es ist wichtig, die Bedarfe der Patientinnen und Patienten zu kennen und die verschiedenen Therapieverfahren individuell auf die Besonderheiten des Falls abgestimmt einzusetzen. Dank neuer, innovativer Therapien ist es möglich, die Behandlung individualisierter zu gestalten. Den meisten Menschen mit Depression kann mit der richtigen Therapie gut geholfen werden.“

Dr. Stephan Rinckens, ärztlicher Direktor der gastgebenden LVR-Klinik Mönchengladbach: „Die Vielfalt der klassischen und neuen Behandlungsmethoden eröffnet auch in schweren depressiven Krisen Möglichkeiten, neue Zugangsweisen, veränderte Perspektiven auf die Lebenssituationen und damit auch neue Bewegungsmöglichkeiten zu entwickeln. Uns ist es dabei besonders wichtig, die Perspektiven der Patientinnen und Patienten und ihrer Umgebung zu berücksichtigen und Spielräume für solche neuen Erfahrungen zu eröffnen. Gedankliche Einengung und Vereinzelung sind bekanntlich wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Depression. Insofern hoffe ich im Rahmen dieser Tagung mit der Fokussierung auf ein wichtiges Thema aber auch der Blickweitung und Entwicklung geteilter Perspektiven auf eine wirksame Depressionsprophylaxe hingewiesen zu haben.“

Organisationsbereich LVR-Direktor, LVR-Fachbereich Kommunikation, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln; Telefon: 0221 809-2781,
Telefax: 0221 809-2889, Mail: presse@lvr.de, Internetseite des LVR

Die LVR-Fokustagung wird vom Klinikverbund des Landschaftsverbandes Rheinland veranstaltet. Alle zwei Jahre bietet die Veranstaltung, die an wechselnden Orten in den LVR-Kliniken stattfindet, Wissenschaft und klinischer Praxis einen Überblick über psychiatrische Krankheitsbilder.

Ihre Ansprechpartnerin für redaktionelle Rückfragen:
Mariessa Radermacher LVR-Fachbereich Kommunikation
Telefon 0221 809-7764
Mariessa.radermacher@lvr.de

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